Das Autogene Training wurde vom Berliner Nervenarzt Prof. Dr. H. J. Schultz (1884-1970) in den 20iger Jahren des vergangenen Jahrhunderts aus dem Bereich der Hypnose entwickelt. Das Ziel dieser Technik leitet sich von dessen Namen „autogen“ (griech: auto‚ ursprünglich bzw. selbsttätig‘; lat: genero‚ erzeugen bzw. hervorbringen) ab.
"Mit Hilfe von Autosuggestion trainieren Sie selbstständig innere Entspannungszustände schrittweise aufzubauen."
Das Autogene Training unterteilt sich in drei aufeinander aufbauende Stufen:
Im Rahmen des angebotenen Kurses erlernen Sie die Techniken der Grundstufe. Mittels autosuggestiver Leitformeln führen Sie Ihren Körper in seinem ruhigen Grundzustand zurück. Da Körper und Geist zusammenarbeiten, kann eine Beruhigung des Körpers ebenso zu einer Beruhigung des Geistes führen. So können Sie bei regelmäßiger Anwendung Ihr Wohlbefinden steigern, indem Sie Stress- und damit Verspannungszustände abbauen.
"Gerade bei Schlafstörungen und nahezu sämtlichen Symptomen des Stresssyndroms hat sich das Autogene Training seit Jahren bewährt."
Wird auch Progressive Muskelrelaxation (PMR), Progressive Relaxation (PR) oder Tiefenmuskelentspannung genannt.
Der Arzt und Physiologe E. Jacobson (1885-1976) entwickelte dieses Verfahren in den 30iger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Bei seinen Untersuchungen erkannte er einen Zusammenhang zwischen geistigen Unruhezuständen (geistiger Anspannung) und körperlicher (muskulärer) Anspannung.
