Tai Chi (vollständig: Tai Chi Chuan) ist eine alte chinesische Bewegungs- und Heilkunst, die auf harmonische Weise Körper, Geist und Seele verbindet. Sie reguliert die Atmung, stärkt Herz, Kreislauf und Nervensystem und führt rasch zu einer heiter-gelassenen Stimmung, mehr Wohlbefinden, Entspannung und Konzentration.
"Sie erlernen den traditionellen Familien Yang-Stil nach Yang Zhenduo."
Die fernöstliche Philosophie der "Leere" und der "Absichtlosigkeit" hat dem ernsthaft Interessierten sehr viel an innerem Halt, Gesundheit, Entspannung und Einsicht zu bieten. So geht es bekanntlich beim Praktizieren fernöstlicher Künste um den "Weg" um Erkenntnis, Loslassen des Egos, Weiterentwicklung und Wahrheit. Das Ziel ist das Sein in der Gegenwart. Dadurch wird der Wandel der Welt und das Yin-Yang-Prinzip besser verständlich und erlebbar gemacht. Solche meditativen Techniken sind dadurch mehr als nur eine Entspannungskunst und mehr als nur eine Kampfkunst - sie sind eine ganzheitliche Lebenskunst und trainieren positive Grundhaltungen, die das Leben erleichtern können. Diese philosophisch-meditativen Bereiche lassen sich jedoch erst durch das langfristige, disziplinierte und korrekte Ausüben einer Kunst ausloten.
Durch die Zehn Prinzipien des Tai Chis vom Großmeister Yang Chengfu ergeben sich vielschichtige Zusammenhänge zur fernöstlichen Philosophie, Meditation und Kampfkunst. Trainiert werden soll die tiefgreifende Entspannung "Sung". Sie gilt als Voraussetzung für die Innere Kraft "Qi". Geübt werden dabei auch meditativ-spirituelle Aspekte wie "Leere", "richtiges Handeln", "Kampfgeist" und "reines Bewusstsein".
Die Zehn Prinzipien lauten:
